Pasta mit Burrata

Pasta mit Burrata – Cremiger Luxus zum Verlieben

Es gibt Momente in der Küche, die sich wie kleine Wunder anfühlen. Einer davon ist, wenn du eine Burrata aufschneidest und dieses cremige, seidige Innere langsam herausfließt. In Kombination mit heißer Pasta wird daraus pure Magie – und genau das will ich heute mit dir teilen.

Meine erste Burrata hatte ich in einem kleinen Trattoria in Apulien, wo dieser Käse ursprünglich herkommt. Der Besitzer brachte sie mir auf einem schlichten weißen Teller, nur mit etwas Olivenöl und frischen Tomaten. Als ich sie aufschnitt und das cremige Innere sah, wusste ich: Das ist Liebe auf den ersten Blick. Seitdem ist Burrata für mich der ultimative Luxus – und mit Pasta kombiniert wird daraus ein Gericht, das so einfach wie beeindruckend ist.

Warum Burrata-Pasta einfach besonders ist

Burrata ist nicht irgendein Käse. Sie ist wie die glamouröse große Schwester von Mozzarella – außen fest und glatt, innen gefüllt mit Sahne und zerrissenen Mozzarella-Fäden (Stracciatella genannt). Wenn du sie über heiße Pasta gibst, schmilzt sie zu einer unglaublich cremigen Sauce, die ohne Kochen, ohne Sahne, ohne Tricks entsteht – nur durch die Hitze der Nudeln.

Das Schöne an diesem Gericht: Es ist so unkompliziert, dass du es nach einem langen Arbeitstag machen kannst, und gleichzeitig so elegant, dass du damit jeden Gast beeindruckst. Die Burrata macht die ganze Arbeit – du musst sie nur richtig in Szene setzen.

Zutaten für 2 Personen

Basis-Zutaten:

Pasta mit Burrata

Pasta mit Burrata – Cremiger Luxus zum Verlieben

Pasta mit Burrata ist ein schlichtes, aber elegantes Gericht der italienischen Küche, bei dem cremige Burrata auf heißer Pasta langsam zerfließt.
Prep Time 1 hour 20 minutes
Total Time 1 hour 20 minutes

Ingredients
  

  • 250 g Pasta kurze Formen wie Rigatoni, Penne oder Orecchiette sind ideal
  • 1-2 Burrata je 125 g
  • 250 g Cherry-Tomaten oder reife Rispentomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 EL bestes Olivenöl hier lohnt sich Qualität!
  • Frisches Basilikum eine große Handvoll
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Chiliflocken optional, für eine leichte Schärfe
Keyword Pasta mit Burrata

Die Burrata MUSS Zimmertemperatur haben! Nimm sie mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. Kalte Burrata schmilzt nicht richtig und das cremige Innere bleibt fest – das wäre schade!

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ingredients process Pasta mit Burrata

Schritt 1: Burrata vorbereiten (der wichtigste Schritt!)

Nimm die Burrata mindestens 30 Minuten vor dem Kochen aus dem Kühlschrank. Sie sollte Raumtemperatur haben, damit sie beim Kontakt mit der heißen Pasta perfekt schmilzt. Lass sie noch in ihrer Lake – das hält sie saftig. Schneide sie erst auf, wenn alles andere fertig ist! Einmal geöffnet, verliert sie schnell ihre Cremigkeit. Das ist wie bei einem Soufflé – Timing ist alles.

Schritt 2: Tomaten vorbereiten

Wasch die Cherry-Tomaten und halbiere sie. Wenn du größere Tomaten verwendest, schneide sie in mundgerechte Würfel. Wichtig: Wenn deine Tomaten nicht richtig reif und aromatisch sind, röste sie kurz im Ofen (180°C, 10 Minuten mit etwas Olivenöl und Salz) – das intensiviert den Geschmack enorm. Der Knoblauch wird fein gehackt oder in dünne Scheiben geschnitten, je nachdem wie intensiv du es magst.

Schritt 3: Pasta kochen

Bring einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen – das Wasser sollte gut salzig schmecken. Gib die Pasta hinein und koch sie nach Packungsanweisung bis “al dente” – sie sollte noch Biss haben. Bevor du abgießt, rette dir eine große Tasse (etwa 200 ml) vom Nudelwasser. Bei diesem Gericht ist das Nudelwasser besonders wichtig, weil es hilft, die schmelzende Burrata zu einer geschmeidigen Sauce zu verbinden.

Schritt 4: Aromatische Basis schaffen

Während die Pasta kocht, erhitz das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Wenn du Schalotten verwendest, dünstest du sie jetzt 2 Minuten glasig. Dann kommt der Knoblauch dazu – lass ihn 30-60 Sekunden duften, bis die ganze Küche nach Italien riecht. Pass auf, dass er nicht braun wird! Wenn du Pinienkerne verwendest, röste sie jetzt kurz mit an (30 Sekunden), nimm sie dann raus und stell sie beiseite.

Schritt 5: Tomaten zum Leben erwecken

Gib die Tomaten in die Pfanne zum duftenden Knoblauch. Bei mittlerer bis hoher Hitze brätst du sie etwa 5-7 Minuten an, bis sie weich werden und anfangen, leicht zu platzen. Du willst, dass einige ihre Form behalten und andere zu einer leichten Sauce zerfallen. Wenn du Weißwein verwendest, lösch jetzt damit ab und lass ihn 2 Minuten einkochen. Würze mit Salz, Pfeffer und eventuell Chiliflocken. Die Tomaten sollten intensiv schmecken – das ist die Basis für deine Sauce.

Wenn deine Tomaten sehr wässrig sind, lass sie etwas länger köcheln, damit die Flüssigkeit verdampft. Du willst eine konzentrierte Tomaten-Basis, keine wässrige Suppe.

Schritt 6: Pasta zur Tomatensauce geben

Gib die abgetropfte Pasta direkt in die Pfanne zu den Tomaten. Schwenk alles bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute, dabei gibst du nach und nach etwas Nudelwasser dazu – fang mit 3-4 Esslöffeln an. Die Stärke im Wasser hilft, alles zu verbinden. Die Pasta sollte glänzen und die Tomaten sollten sich um die Nudeln schmiegen. Zerreiß jetzt ein paar Basilikumblätter und rühr sie unter – der Duft ist unglaublich!

Schritt 7: Der magische Burrata-Moment

Jetzt wird’s spektakulär: Nimm die Pfanne vom Herd. Verteil die Pasta auf vorgewärmte Teller oder serviere sie direkt aus der Pfanne (rustikal und schön!). Jetzt kommt die Burrata: Nimm sie aus der Lake, tupfe sie vorsichtig trocken und leg sie auf die heiße Pasta. Schneide sie erst jetzt auf – direkt vor den Augen deiner Gäste, wenn du welche hast. Das cremige Innere fließt über die Pasta und verbindet sich mit der Hitze zu einer seidigen Sauce. Das ist der Wow-Moment!

Schritt 8: Finalisieren und genießen

Mit einem Löffel oder einer Gabel breitest du die schmelzende Burrata sanft über die Pasta aus – nicht zu sehr verrühren, ein paar cremige Burrata-Inseln dürfen ruhig bleiben! Gib noch einen großzügigen Schuss bestes Olivenöl darüber, streue frische Basilikumblätter drauf, die gerösteten Pinienkerne (falls verwendet), und einen letzten Dreh aus der Pfeffermühle. Wenn du magst, etwas Rucola obendrauf für Frische und ein paar Tropfen Balsamico-Creme für die Optik. Sofort servieren – dieses Gericht wartet nicht!

Iss dieses Gericht SOFORT! Die Burrata schmilzt innerhalb von Minuten und die Magie verfliegt. Das ist ein Gericht für den Moment – warm, cremig, perfekt.

Meine persönlichen Profi-Tipps

Die richtige Burrata wählen: Achte beim Kauf auf Frische – Burrata sollte maximal 2-3 Tage alt sein. Sie sollte prall und straff aussehen, nicht schlapp. Gute Burrata kommt aus Apulien (Burrata di Andria ist geschützt), aber auch deutsche Käsereien machen mittlerweile tolle Burrata. Kauf sie wenn möglich am Tag der Zubereitung.

Sommer-Variante ohne Kochen: An heißen Sommertagen kannst du die Tomaten auch roh verwenden! Würfle sie, vermisch sie mit Olivenöl, Knoblauch, Basilikum und Salz und lass das Ganze 30 Minuten marinieren. Dann einfach mit der heißen Pasta und der Burrata mischen – fertig ist ein erfrischendes Sommergericht!

Protein-Ergänzungen: Gebratene Garnelen passen perfekt zu Burrata-Pasta. Auch knuspriger Pancetta oder Prosciutto (am Ende drübergestreut) gibt einen tollen Kontrast zur cremigen Burrata. Für die vegetarische Variante: geröstete Auberginen-Würfel oder gegrillte Zucchini sind fantastisch!

Vegane Alternative: Es gibt mittlerweile vegane Burrata aus Cashews oder Mandeln – die Konsistenz ist erstaunlich ähnlich! Oder du machst eine “Pseudo-Burrata” aus veganem Mozzarella mit Cashew-Creme gefüllt. Nicht ganz dasselbe, aber trotzdem lecker.

Pasta-Wahl ist wichtig: Kurze Pasta mit Rillen oder Hohlräumen funktioniert am besten – Rigatoni, Penne, Paccheri oder Orecchiette. Sie fangen die cremige Burrata und die Tomatenstückchen perfekt auf. Lange Pasta wie Spaghetti funktioniert auch, aber du verpasst das volle Burrata-Erlebnis in jedem Bissen.

Häufig gestellte Fragen

❓ Was ist der Unterschied zwischen Burrata und Mozzarella?

Das ist die häufigste Frage! Beide werden aus Kuh- oder Büffelmilch gemacht, aber die Herstellung ist unterschiedlich. Mozzarella ist durchgehend fest und kompakt. Burrata dagegen hat eine äußere Hülle aus festem Mozzarella, die mit Stracciatella gefüllt ist – das sind zerrissene Mozzarella-Fäden vermischt mit Sahne. Das Ergebnis: Außen fest, innen cremig-flüssig. Wenn du eine Burrata aufschneidest, fließt das Innere heraus – bei Mozzarella passiert das nicht. Geschmacklich ist Burrata milder, süßer und viel cremiger. Für dieses Pasta-Gericht ist Burrata unersetzlich – Mozzarella würde nicht diese sämige Sauce ergeben.

❓ Meine Burrata ist noch kalt – kann ich sie trotzdem verwenden?

Wenn du es eilig hast, gibt’s einen Trick: Leg die Burrata (noch in der Verpackung) für 5-10 Minuten in eine Schüssel mit lauwarmem (nicht heißem!) Wasser. Das bringt sie schneller auf Temperatur. Alternativ: Schneide die kalte Burrata auf und lass das cremige Innere 2-3 Minuten in einer kleinen Schüssel bei Raumtemperatur stehen, bevor du es über die Pasta gibst. Aber ehrlich gesagt, wenn du die Zeit hast, ist es besser zu warten – die Geduld wird belohnt! Kalte Burrata schmilzt einfach nicht so schön und das Aroma ist gedämpft. Denk dran für nächstes Mal: Einfach morgens aus dem Kühlschrank nehmen, wenn du weißt, dass du abends Burrata-Pasta machen willst.

❓ Kann ich Burrata auch für andere Gerichte verwenden?

Absolut! Burrata ist unglaublich vielseitig. Klassisch ist sie auf Caprese-Salat (statt normalem Mozzarella) – mit reifen Tomaten, Basilikum und gutem Olivenöl. Auf Pizza gibt sie einen Luxus-Touch – leg sie erst nach dem Backen auf die heiße Pizza, damit sie nicht verkocht. Auf getoastetem Brot mit Avocado und Kirschtomaten ist sie ein fantastisches Frühstück. Du kannst sie auf gegrilltes Gemüse legen, in Risotto einrühren, oder einfach pur mit etwas Salz, Pfeffer und Olivenöl genießen. Im Grunde überall, wo du Cremigkeit und milden Käsegeschmack haben willst, funktioniert Burrata. Sie ist wie der Joker in der Küche – macht fast alles besser!

❓ Wie lange ist Burrata haltbar und wie bewahre ich sie auf?

Burrata ist ein sehr frischer Käse und nicht lange haltbar – das ist der Preis für diese unglaubliche Cremigkeit. Ungeöffnet hält sie sich im Kühlschrank in ihrer Lake etwa 3-5 Tage (schau aufs Mindesthaltbarkeitsdatum). Einmal geöffnet solltest du sie am gleichen Tag essen – sie oxidiert schnell und verliert ihre Textur. Bewahre sie immer in der mitgelieferten Lake auf, die hält sie saftig. Wenn du sie doch mal einen Tag aufbewahren musst: In eine Schüssel mit kaltem Salzwasser legen und abdecken. Aber ehrlich: Burrata ist wie Champagner – am besten frisch genossen! Deshalb: Kauf sie erst, wenn du weißt, wann du sie essen wirst, und mach dann ein richtiges Event daraus.

Warum Burrata-Pasta mein Herzens-Gericht ist

Es gibt Gerichte, die man kocht, und es gibt Gerichte, die man zelebriert. Burrata-Pasta gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Jedes Mal, wenn ich eine Burrata aufschneide und dieses cremige Innere sehe, fühlt es sich wie ein kleines Fest an. Es ist Luxus, der sich nicht versteckt – sondern sich zeigt, fließt, verführt.

Was mich immer wieder fasziniert: Dieses Gericht ist so simpel in der Zubereitung, aber so beeindruckend im Ergebnis. Du brauchst keine komplizierten Techniken, keine stundenlange Vorbereitung. Nur gute Zutaten, etwas Fingerspitzengefühl beim Timing – und den Mut, die Burrata im perfekten Moment aufzuschneiden.

Für mich ist es auch das perfekte Gericht, um jemandem zu zeigen: Du bist mir wichtig. Burrata ist nicht billig, aber sie ist es wert. Sie sagt: “Ich nehme mir Zeit für dich. Ich wähle das Beste für dich.” Ob als romantisches Dinner zu zweit, als Überraschung für Freunde oder als Selbstliebe-Abendessen nach einer harten Woche – Burrata-Pasta ist immer die richtige Wahl.

Author

  • alex benota

    Über den Autor Hallo, ich bin Alex Benota, leidenschaftlicher Food-Blogger und der Autor hinter OriginalRezept.com. Kochen bedeutet für mich Kreativität, Freude und Gemeinschaft. Mit diesem Blog möchte ich einfache, authentische und köstliche Rezepte teilen, die jeder Zuhause nachkochen kann – von schnellen Soßen bis hin zu frischen mediterranen Gerichten. Meine Erfahrung Viele Jahre Erfahrung in der heimischen Küche, geprägt durch familiäre Traditionen und mediterrane Einflüsse. Spezialisierung auf Soßenrezepte und einfache, alltagstaugliche Gerichte. Jedes Rezept wird mehrfach getestet, damit es zuverlässig gelingt.

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